SPECT/CT und SPECT/MR

Die SPECT (Single-Photonen-Emissions-Computertomographie) ist in der Lage,  das Skelett 3-dimensional darzustellen und sowohl gutartige als auch bösartige  Erkrankungen von allen Seiten sicher zu beurteilen. Wie bei allen nuklearmedizinischen  Techniken können durch SPECT krankheitsbedingte Stoffwechsel- veränderungen  frühzeitig erkannt werden; dies kann die radiologische Bildgebung  mit CT oder MRT nicht leisten, jedoch gelingt ihr im Vergleich die anatomische  Zuordnung besser.

Mit der kombinierten SPECT/CT bzw. SPECT/MR werden am DTZ in Berlin-Friedrichshain die anatomisch und  funktionell relevanten Informationen aus beiden Modalitäten synchron in einem  Gerät zusammengeführt. So ist es mit der SPECT/CT und SPECT/MR gleichzeitig möglich, den Sitz der Erkrankung exakt zu lokalisieren.

Dabei hält sich der Untersuchungsaufwand mit der SPECT/CT in Grenzen, die Kosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen.

Darüber hinaus können die Daten der SPECT/CT bzw. SPECT/MR direkt für die  Bestrahlungs- planung mit den hausinternen Hoch- präzisionsgeräten (TomoHD, Elekta Agility 160 MLC) genutzt werden und so dem Patienten eine zusätzliche  Planungs-CT ersparen. Das heißt, alle diagnostischen Verfahren befinden sich  im Datenverbund mit der Strahlentherapie und ermöglichen so eine personali-sierte  medizinische Betreuung. 

Diagnostik

  • SPECT/CT: Beurteilung von gut- und bösartigen Knochen- erkrankungen,  kardiologische Diagnostik, Diagnostik von Schilddrüsen-  / Nebenschilddrüsenerkrankungen 
  • SPECT/MR: neurologische Diagnostik, Alzheimerdemenz

Therapie

  • SPECT/CT: Bestrahlungsplanung gut- und bösartiger Knochenerkrankungen
  • SPECT/MR: Beitrag zur gezielten Therapie demenzieller Erkrankungen

Hybridbildgebung des Beckens

   

Abb. 1: SPECT   Abb. 2: CT  

Abb. 3: SPECT/CT

Hybridbildgebung des ZNS

 

 

Abb. 1: SPECT   Abb. 2: MRT   Abb. 3: SPECT/MR