PET/CT

Die PET/CT (64-Zeilen-CT- und 4-Ring-PET-Technik) ist ein leistungsfähiges Hybridbildgebungsverfahren, deren Haupteinsatzgebiet die Krebsdiagnostik ist.  Die hochauflösende PET (Positronen-Emissions-Tomographie) erkennt das Krebsgewebe  aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die CT  (Computertomographie) zeichnet eine genaue anatomische 3-D-Landkarte des  Körpers.

In jedem Fall führt die Kombination mit der PET, die den Zellstoffwechsel  darstellt, zu einer deutlichen Befunderweiterung und eindeutigen Lokalisation  des Tumors sowie seiner ggf. metastatischen Absiedlungen. Dank unserer hauseigenen Radiochemie können diagnosebezogene Tracer wie der 68Ga-PSMA-Ligand (prostataspezifisches Membran-Antigen)

für die Prostata, 18F-Tyrosin und  68Ga-DOTATOC für das ZNS oder 68Ga-DOTATOC  bzw. 18F-DOPA für die Diagnostik von neuroendokrinen Tumoren produziert und im Rahmen einer Studie auch die 18F-Amyloidbildgebung für die Alzheimerdiagnostik genutzt werden.

Diagnostik

  • onkologische Diagnostik, Ganzkörperstaging und -restaging von  Tumorerkrankungen, z. B. Lunge, Knochen

  Therapie

  • PET/CT: Therapiesteuerung in Abhängigkeit vom Metastasierungsstatus,    Strahlentherapieplanung

Hybridbildgebung der Prostata mit Ga68-PSMA

   

Abb. 1: PET   Abb. 2: CT  

Abb. 3: PET/CT