Herz-SPECT

Die nuklearmedizinische Durchblutungsmessung mittels Herz-SPECT (Single-Photon-Emissions-Computer-Tomographie) stellt sensitiv belastungsabhängige Perfusionsstörungen dar und ist auch im neuen EBM als Kassenleistung berücksichtigt. Sie ist eine schonende, aussagekräftige und kostengünstige Untersuchungstechnik. Im Fall der Diagnostizierung relevanter Perfusionsstörungen stellt sich die Frage der weiteren Abklärung: interventionsbedürftige Stenose oder konservativ zu behandelnde Durchblutungsstörung.

Mittels Myokard-SPECT wird die Mikrozirkulation des linksventrikulären Herzmuskels dargestellt. Damit gelingt die Ergänzung der invasiven oder nichtinvasiven Beurteilung der großen Koronargefäße. Die Ausschlusssicherheit für das Vorliegen von myokardialen Durchblutungsstörungen kann durch diese Kombination bis auf 95 % gesteigert werden.

Herz-SPECT (in Ruhe und unter Belastung)
⇨ Indikation: Verdacht auf koronare Herzkrankheit, Ischämie- und Narbendiagnostik, atypische Angina pectoris, Diskrepanz zwischen subjektiver Beschwerdesymptomatik und EKG-Befund, Verlaufsbeurteilung nach aortokoronarem Bypass und nach PTC


Myokardiale Perfusionsstörungen in allen linksventrikulären Myokardabschnitten


Myokardiale Perfusionsstörungen in allen linksventrikulären Myokardabschnitten, Bullseye-Darstellung