Radiochemie

In der DTZ Radiochemie GmbH werden seit 2010 hochspezifische Radiopharmaka für den spezifischen Bedarf des DTZ hergestellt. Dies erfolgt GMP-gerecht und wird zugleich den Anforderungen der 15. Novelle des Arzneimittelgesetzes gerecht. Damit steht am DTZ Berlin-Friedrichshain der nuklearmedizinischen Diagnostik eine hochwertige Radiochemie zur Seite.

Zu der Radiochemie gehören drei Einrichtungen: das Syntheselabor, das Heißlabor und das Qualitätskontrolllabor. Jedes Labor wurde einem Prüfaudit von den zuständigen Behörden vor Inbetriebnahme erfolgreich unterzogen. 

Dies sind u. a. das LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales), LAGetSi (Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin), der TÜV Süd und das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Während das Heißlabor v. a. die Routinemarkierung auf der Basis von 99mTechnetium-Verbindungen übernimmt, produziert das Syntheselabor Tracer für sehr spezifische Fragestellungen. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von der Diagnostik bis zur Therapie.

Zusätzlich wurde am 30.11.2013 ein Zyklotron am Diagnostisch Therapeutischen Zentrum installiert. Das Zyklotron gestattet die Produktion von Fluorid, welches der Ausgangsstoff für alle mit 18F markierten Tracer ist. Neben der Ganzkörper-Tumordiagnostik sind so auch der Myokardvitalitätsnachweis sowie die Diagnostik von Morbus Alzheimer möglich.