PET/MR

Im Jahr 2016 rundet das DTZ Berlin sein Angebot mit einem PET/MR-Gerät der neuesten Generation ab. Damit gehen leistungsfähige Diagnostik und Therapie Hand in Hand für eine individualisierte ganzheitliche Patientenversorgung.
Die PET (Positronenemissionstomographie) erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen.

Die MRT (Magnetresonanztomographie) stellt Organe und Gewebe detailliert dar.

Durch die Kombination der beiden bildgebenden Verfahren ist es möglich, Tumorgewebe exakt zu lokalisieren. Dabei zeichnet sich die strahlungsfreie MRT durch einen hohen Weichteilkontrast aus. Das am DTZ Berlin eingesetzte PET/MR-Gerät der neuesten am Markt verfügbaren Generation erlaubt durch die speziell entwickelten PET-Komponenten eine PET/MR-Untersuchung in einem einzigen Durchgang.

In jedem Fall führt die Kombination mit der PET, die den Zellstoffwechsel  darstellt, zu einer deutlichen Befunderweiterung und eindeutigen Lokalisation  des Tumors sowie seiner ggf. metastatischen Absiedlungen. Dank unserer hauseigenen Radiochemie können diagnosebezogene Tracer wie der 68Ga-PSMA-Ligand (prostataspezifisches Membran-Antigen) für die Prostata, 18F-Tyrosin und  68Ga-DOTATOC für das ZNS oder 68Ga-DOTATOC  bzw. 18F-DOPA für die Diagnostik von neuroendokrinen Tumoren produziert und im Rahmen einer Studie auch die 18F-Amyloidbildgebung für die Alzheimerdiagnostik genutzt werden.

Diagnostik

  • onkologische Diagnostik, insbesondere Mamma, Prostata, ZNS, Leber

  Therapie

  • Beurteilung von Organüberschreitungen im onkologischen Kontext,  z. B. Prostata

 

Hybridbildgebung der Prostata mit Ga68-PSMA

 

 

Abb. 1: PET   Abb. 2: MRT   Abb. 3: PET/MR